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„Ankommen als Dauerzustand? Bedarf trifft auf Realität“ - Salongespräch der Projekte für geflüchtete Frauen*

26.09.2018
Unter dem Titel „Ankommen als Dauerzustand? Bedarf trifft auf Realität“ fand am 26.9.2018 das erste Salongespräch der seit 2016 im FPZ bestehenden Projekte für geflüchtete Frauen* statt.
Beobachtungen aus der aufsuchenden Arbeit mit geflüchteten Frauen zu Themen wie Frauengesundheit, Schwangerschaft und Geburt regten eine lebendige Diskussion unter den anwesenden Gästen und Referentinnen an, u.a. zu Fragen wie Entwicklung der Angebotslandschaft im Bereich Gesundheit in Berlin, Dynamik und Wirkung der eigenen Angebote, Haltungen und Selbstverständnisse in Therapie und Beratung oder die Arbeit mit/als Dolmetscherin in einem Beratungssetting. Fokus des Abends bildete die Frage, wie sich die prekäre Situation des Ankommens und der damit verbundenen Unsicherheiten bewältigen lässt und wie Beratungsangebote darin unterstützen können. Hierzu gab der Impuls von Faten Iraqi (Dolmetscherin & Krankenschwester) eine ganz persönliche Erzählung der eigenen Migrationsgeschichte als Geschichte des Ankommens und Fußfassens. Die Referentin Esther Kleefeldt (Therapeutin bei Xenion) beleuchtete Situationen in der Therapie mit Geflüchteten und unternahm einen Exkurs in die Themen Trauma, Stress und Bewältigungsstrategien. Traumata habe es demnach schon immer gegeben, Therapie als Handlungsfeld jedoch erst seit 100 Jahren. Unterstützung und Begleiten beim Selbstheilungsprozess sei alles, was Therapeut_innen und Berater_innen leisten könnten, sie könnten nicht „heilen“.