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Film-Preview „NIEMALS SELTEN MANCHMAL IMMER“ mit Diskussion am 28.9.2020

In NIEMALS SELTEN MANCHMAL IMMER thematisiert Autorin und Regisseurin Eliza Hittman die Stigmatisierung von Schwangerschaftsabbrüchen und die damit verbundenen Probleme rund um sexuelle und reproduktive Selbstbestimmungsrechte und Gesundheitsversorgung. Ein sensibles, eindringliches Meisterwerk, welches auf der diesjährigen Berlinale mit dem Großen Preis der Jury und auf dem Internationalen Filmfestival in Sundance ausgezeichnet wurde.
Beim Blick in den Spiegel kann die 17-jährige Autumn (Sidney Flanigan) die Signale ihres Körpers nicht länger verleugnen. Ein Besuch im örtlichen Schwangerschaftszentrum bestätigt, was sie bereits befürchtet hatte: Autumn erfährt, dass sie schwanger ist. Das Informationsmaterial, das die Mitarbeiter des Zentrums ihr aushändigen, beschäftigt sich jedoch ausschließlich mit Mutterschaft und Adoption. Was Autumn eigentlich will, verstößt in ihrem Heimatstaat Pennsylvania gegen das Gesetz. Was sie in Eigenrecherche über die ihr zur Verfügung stehenden Möglichkeiten in Erfahrung bringt, ist wenig ermutigend. Als Minderjährige darf sie in Pennsylvania ohne elterliche Zustimmung keinen Schwangerschaftsabbruch vornehmen lassen.

Zunächst will Autumn niemanden in ihr Geheimnis einweihen. Einzig ihre Cousine und beste Freundin Skylar (Talia Ryder), mit der sie den Schulalltag und einen Aushilfsjob als Supermarktkassiererin teilt, erkennt, dass etwas nicht stimmt. Als klar wird, in welchen Schwierigkeiten Autumn steckt, bietet Skylar sofort ihre Hilfe an.

Mit der Adresse einer Abtreibungsklinik in Brooklyn im Gepäck steigen die Cousinen eines frühen Morgens in den Bus nach New York City. Doch ihre Reise verkompliziert sich, als Autumn erfährt, dass ein Schwangerschaftsabbruch langwieriger ist als angenommen. So bleibt den beiden jungen Frauen nichts übrig, als in der ihnen unbekannten Metropole zwei Tage und Nächte zu verbringen. Zwei Tage, die mühevoll und mitunter beängstigend sind, in denen aber auch deutlich wird, wie eng die Verbindung zwischen Skylar und Autumn ist.

Preview-Aktion am internationalen Safe Abortion Day (28.9.2020)

Am internationalen Safe Abortion Day laden wir als Mitglied vom Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung zu einer Sonderaufführung vor dem offiziellen Kinostart (1.10.) ein.

Sei dabei bei der exklusiven Preview-Aktion des preisgekrönten Arthouse-Hits NIEMALS SELTEN MANCHMAL IMMER von Eliza Hittman mit anschließender Online-Panel-Diskussion zum Thema: „Fokus Schwangerschaftsabbruch – Wo stehen wir?“ mit hochkarätigen Gästen:
  • Dr. Kristina Hänel, Ärztin für Allgemeinmedizin und Autorin von Das Politische ist persönlich. Tagebuch einer „Abtreibungsärztin“
  • Bärbel Ribbert, Geschäftsführung und Beratung, Familienplanungszentrum in Hamburg
  • Prof. Dr. Maria Wersig, Präsidentin, Deutscher Juristinnenbund (djb)
Moderation: Erica Zingher, Journalistin

Filmbeginn 19.00 Uhr, Panel direkt nach der Filmvorführung (ca. 21.00 Uhr)

In teilnehmenden Kinos: https://deinkinoticket.de/niemals-selten-manchmal-immer/previews/

Trailer zum Film: https://www.youtube.com/watch?v=0sRY87Zv31g

Mehr Informationen:

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