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Keine Kürzungen auf Kosten der Gesundheit von Mädchen* und Frauen*!

09.09.2025
Die geplanten Kürzungen im Berliner Landeshaushalt gefährden Gesundheit und Leben von Frauen* und Mädchen* und müssen zurückgenommen werden: Mit einem Positionspapier hat sich das Feministische Netzwerk für Gesundheit, dem auch das FPZ angehört, an Mitglieder des Abgeordnetenhauses, Senator*innen und Staatssekretär*innen gewandt. 
Das Netzwerk arbeitet als Verbund von Fachfrauen und Vertreterinnen aus Institutionen und Organisationen (Universitäten, Kliniken, Projekten, Verbänden, Bezirken, Senatsverwaltungen), und tritt für eine frauengerechte Gesundheitsversorgung ein. Das am 4. September verschickte Papier weist auf die Systemrelevanz und Unverzichtbarkeit der Gesundheitsversorgung für Frauen* und Mädchen* hin. Da nun tragende Säulen feministischer Gesundheitsarbeit gefährdet sind, wird u.a. Folgendes gefordert:
  • Die Rücknahme aller geplanten Kürzungen. Absicherung der gesundheitsbezogenen Angebote für Frauen* und Mädchen* – keine Streichung und Reduzierung von Angeboten.
  • Die Mittel für den Landesaktionsplan zur Umsetzung der Istanbul-Konvention müssen vollständig erhalten bleiben. 
  • Keine Kürzung der Programme, die in Bezirken eine niedrigschwellige, wohnortnahe (Gesundheits-)Versorgung sichern und für eine Stärkung der Prävention sorgen.
  • Die Anerkennung und Absicherung feministischer Versorgungsstrukturen für Frauen* und Mädchen* als unverzichtbarer Bestandteil des Berliner Gesundheitswesens. 
Gesundheit ist ein Menschenrecht und darf nicht von der Haushaltslage abhängig gemacht werden!
Positionspapier des Feministischen Netzwerks für Gesundheit Berlin

Positionspapier Feministisches Netzwerk für Gesundheit Berlin

Gesundheit von Frauen* und Mädchen* – KEIN Spielball der Berliner Haushaltspolitik!

Hier findet sich das Positionspapier zum Download (PDF).