Das Netzwerk arbeitet als Verbund von Fachfrauen und Vertreterinnen aus Institutionen und Organisationen (Universitäten, Kliniken, Projekten, Verbänden, Bezirken, Senatsverwaltungen), und tritt für eine frauengerechte Gesundheitsversorgung ein. Das am 4. September verschickte Papier weist auf die Systemrelevanz und Unverzichtbarkeit der Gesundheitsversorgung für Frauen* und Mädchen* hin. Da nun tragende Säulen feministischer Gesundheitsarbeit gefährdet sind, wird u.a. Folgendes gefordert:
- Die Rücknahme aller geplanten Kürzungen. Absicherung der gesundheitsbezogenen Angebote für Frauen* und Mädchen* – keine Streichung und Reduzierung von Angeboten.
- Die Mittel für den Landesaktionsplan zur Umsetzung der Istanbul-Konvention müssen vollständig erhalten bleiben.
- Keine Kürzung der Programme, die in Bezirken eine niedrigschwellige, wohnortnahe (Gesundheits-)Versorgung sichern und für eine Stärkung der Prävention sorgen.
- Die Anerkennung und Absicherung feministischer Versorgungsstrukturen für Frauen* und Mädchen* als unverzichtbarer Bestandteil des Berliner Gesundheitswesens.

