Dr. Ina Czyborra, Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin
„Es ist unerträglich, wenn gegen Praxen, die Abbrüche durchführen, Kampagnen gefahren werden. Es ist unerträglich, wenn Frauen sterben sollen weil ihnen wie in Irland der lebensrettende Eingriff verweigert wird. Das zeugt von einer Missachtung von Frauen und ihrem Lebens- und Selbstbestimmungsrecht, die sich weit über die Frage eines Schwangerschaftsabbruchs hinaus auswirkt.“
Evrim Sommer, Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin
„Ich kämpfe für das Recht auf selbstbestimmte Mutterschaft, für die Verfügung über den eigenen Körper, für eine angstfreie Sexualität. Die sexuelle Selbstbestimmung ist Menschenrecht, denn mein Körper gehört mir.“
Martin Beck, Vorstandsvorsitzender des Humanistischen Verbandes Deutschland, Landesverband Berlin-Brandenburg e.V.
„Die freie Entscheidung über ein Leben mit oder ohne Kinder sowie die Möglichkeit eines sicheren, straffreien Schwangerschaftsabbruchs müssen gewährleistet sein, damit Frauen und Mädchen in unserer Gesellschaft selbstbestimmt leben können.“
Jörg Steinert, Geschäftsführer des Lesben- und Schwulenverbandes Berlin-Brandenburg:
„… Menschen bei ihrer Lebens- und Familienplanung nicht entmündigt werden dürfen. Beim sogenannten ‚Marsch für das Leben‘ haben sich jedoch Personen zusammen getan, die das anders sehen. Sie instrumentalisieren Religion und versuchen Menschen zu verunsichern. Dem stellen wir uns entgegen.“
Dr. Eva Högl, Mitglied des Deutschen Bundestages
„Mein Bauch gehört mir. Dieser Satz, der vor 20 Jahren die Novellierung des §218 begleitete, ist aktueller denn je. Es muss gewährleistet werden, dass Frauen ohne Schikanen und ohne Ausüben von Druck durch religiöse FundamentalistInnen ihr Selbstbestimmungsrecht wahrnehmen können.“
Ingrid Remmers, Mitglied des Deutschen Bundestages
„Dass ich als Frau über meinen Körper selbst bestimmen kann, ist für mich so selbstverständlich, dass es mich ärgert, wenn man darüber heute noch diskutieren muss. Gerade in einer Gesellschaft, in der die Kindererziehung immer noch in erster Linie von Müttern geleistet wird, darf man die Frauen in Bezug auf ihre Schwangerschaft nicht bevormunden.“
Monika Lazar, Mitglied des Deutschen Bundestages
„…Selbstbestimmung auch den eigenen Körper umfasst. Frauen müssen über ihre Schwangerschaften frei und ohne Kriminalisierung entscheiden können. Das Recht auf Information und freiwillige Beratung muss allen offenstehen.“
Dagmar Ziegler, Mitglied des Deutschen Bundestages
„…es wichtig ist, Gesicht zu zeigen für die sexuelle Selbstbestimmung von Frauen und Männern. Jeder Mensch muss das Recht haben frei und eigenständig über Familienplanung, Verhütungsmittel und Schwangerschaften zu entscheiden. Den fundamentalistischen und reaktionären Gegnerinnen und Gegnern von Frauen- und Menschenrechten sagen wir entschlossen den Kampf an.“
Memet Kilic, Mitglied des Deutschen Bundestages
„…wir eine moderne und aufgeschlossene Gesellschaft sind, in der verstaubte Moralvorstellungen nichts zu suchen haben. Mädchen und Frauen haben ein Anrecht auf Beratung und Unterstützung, gleich wie sie sich bei ihrer Familienplanung entscheiden. Hilfreich wäre, wenn das Angebot an fremdsprachigen Beratungsmöglichkeiten weiter ausgebaut würde.“
Viele weitere Stellungnahmen zum Bündnis auf
http://www.sexuelle-selbstbestimmung.de, hier können Sie die Resolution gern auch noch unterzeichnen.