Die Studie betont, dass sexuelle Bildung und reproduktive Rechte eng mit Selbstbestimmung, Gesundheit und Bildungschancen verbunden sind und dass ihre Förderung in Deutschland globale Wirkung entfaltet, besonders in afrikanischen Ländern. Armut erschwert den Zugang zu Gesundheitsdiensten, Verhütungsmitteln und Bildung, insbesondere für junge Frauen, Mädchen und queere Jugendliche. Rückschritte bei internationalen Unterstützungen, etwa durch Mittelstreichungen, gefährden Fortschritte in HIV-Prävention, Bildung und Armutsbekämpfung. Die Studie basiert auf aktuellen Daten und Stimmen junger Expert*innen aus Ostafrika und zeigt, dass gezielte Investitionen Europas notwendig sind. Nur durch solche Maßnahmen können Menschenrechte, Geschlechtergerechtigkeit und nachhaltige Entwicklung gesichert werden.
