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Protestkundgebung für mehr Frauen*Rechte

08.02.2016
Ungeachtet des nicht ganz so freundlichen Wetters mit Regen und Windböen gingen am Sonntag mindestens 1.000 Menschen zum so genannten "Frauen*kampftag" auf die Straße, um für mehr Frauenrechte zu demonstrieren.
Ungeachtet des nicht ganz so freundlichen Wetters mit Regen und Windböen gingen am Sonntag mindestens 1.000 Menschen zum so genannten "Frauen*kampftag" auf die Straße, um für mehr Frauenrechte zu demonstrieren.
Anlässlich des bevorstehenden Weltfrauentags am 8. März hatte für den Sonntagnachmittag ein Bündnis aus verschiedenen Gruppierungen aufgerufen, darunter neben Parteien vor allem feministische Vereine und Bündnisse, wie das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung, dem auch das Familienplanungszentrum BALANCE angehört. Die Demonstrant_innen zogen vom Rosa-Luxemburg-Platz in Mitte zum Oranienplatz in Kreuzberg.

Für sexuelle Selbstbestimmung, gegen ein reaktionäres Familienbild

Laut Angaben der Organisator_innen forderten sogar 5.000 Teilnehmende mehr Geschlechtergerechtigkeit und sexuelle Selbstbestimmung für Frauen*. Außerdem traten sie gegen eine rassistische Vereinnahmung des Feminismus ein, wie es nach den Ereignissen von Köln durch Parteien wie der AfD geschieht, denen die Frauenrechte ansonsten nicht sehr wichtig zu sein scheinen.
Ein weiteres Thema, welches dem Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung am Herzen liegt, sind die zunehmenden Angriffe auf die Entscheidungsfreiheit von Frauen* beim Thema Schwangerschaftsabbruch. Im Mittelpunkt der Forderungen konservativer bis reaktionärer Gruppierungen steht die vollständige Kriminalisierung des Schwangerschaftsabbruchs und damit der Frauen*, die sich aus unterschiedlichsten Gründen nicht für ein Kind entscheiden können oder wollen.
Unter dem Motto "Gemeinsam Grenzen einreißen" forderten die Teilnehmenden der Demo aus aktuellem Anlass zudem eine Verbesserung der gesetzlichen Lage und mehr gesellschaftliche Teilhabe für Flüchtlinge, insbesondere den besseren Schutz von geflüchteten Frauen in den Gemeinschaftsunterkünften.

Zum Hintergrund

Der internationale Frauentag wird jährlich am 8. März gefeiert. Er geht zurück auf das Engagement der deutschen Sozialdemokratin Clara Zetkin und wurde erstmals am 19. März 1911 in Deutschland organisiert. Clara Zetkin nahm dabei die Idee aus einer Initiative von Frauen aus den USA auf.

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