Das
Familienplanungszentrum BALANCE wird vorwiegend über das
Integrierte Gesundheits- und Pflegeprogramm (IGPP) der
Senatsverwaltung für Wissenschaft, Pflege und Gesundheit finanziert. Nur dank dieser Förderung können wir hochwertige medizinische Versorgung und Beratungsangebote für all die Menschen anbieten, die sie dringend benötigen. Dazu gehören u.a. gynäkologische Versorgung für beeinträchtigte Frauen*, Sprechstunde für nicht-versicherte Schwangere sowie Beratung für beeinträchtigte Menschen.
Der Senat hat
drastische Kürzungen für zuwendungsfinanzierte Projekte in den Haushaltsjahren 2024/2025 angekündigt. Der Gesamtbetrag ist noch nicht bekannt. Es ist auch nicht transparent, inwieweit sich die Einsparungen auf die einzelnen Projekte aufteilen werden.
Neben uns betrifft das ebenso soziale Träger*innen, die sich für Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf in den folgenden Bereichen einsetzen:
- chronische und psychische Krankheiten, Krisendienste und Bewältigung gesundheitlicher Folgen von Gewalt
- HIV/AIDS und sexuell übertragbare Erkrankungen
- Drogen und Suchtprävention
- Altenhilfe, Pflege und Hospizarbeit
Die IGPP-Projekte haben
den Auftrag, wichtige Aufgaben in der gesundheitlichen und psychosozialen Versorgung zu übernehmen [1], um Menschen beraten, versorgen und entlasten zu können. Dies gelingt nur mit ausreichender Finanzierung.
Zusammen mit dem Paritäter Berlin und anderen sozialen Träger*innen protestieren wir gegen die angekündigten Kürzungen am 9.10.2023, 8:45–9:30 Uhr vor dem Berliner Abgeordnetenhaus! An diesem Tag findet die zweite Lesung des Haushaltes im Fachausschuss Gesundheit statt. Unbedingt pünktlich sein – die Lesung beginnt 09:30 Uhr!